Es entspricht einer weit verbreiteten Annahme, dass bei so genannten „Autoimmunkrankheiten“ wie Multiple Sklerose oder Typ 1 Diabetes die Toleranz gegenüber körpereigenem Gewebe unvollständig wird und es daher zu krankmachenden Abwehrreaktionen gegen Strukturen des eigenen Körpers kommt. Diese Hypothese ist aber in vielen Fällen wissenschaftlich schlecht fundiert, und es ist wahrscheinlich, dass eine Infektion als (Mit-)Ursache oft wesentlich oder gar hauptsächlich zur Krankheitsentstehung beiträgt. Dies soll anhand von Beispielen verdeutlicht werden. Auch soll dargelegt werden, dass unsere Denk-Modelle und Hypothesen entscheidenden Einfluss haben, wie diese Krankheiten behandelt werden und mit welchem Erfolg.
obligatorisch: alle 5. Klassen
fakultativ: interessierte Schüler/-innen aus den PK-Kursen Biologie