Portrait | Schulprogramm | Schulstruktur | Fächer und Fachkreise | Aktivitäten und Termine | Veranstaltungen | Sitemap | 
SprachenMathematik & NaturwissenschaftenSozialwissenschaftenMusische Fächerweitere FächerPräferenzkurseFreifachangebotInstrumentalunterrichtSchaufenster

Griechisch: Bildungsziele

"Der Griechischunterricht knüpft an die auf der Unterstufe erworbenen Lateinkenntnisse an und führt zunächst ins klassische Griechisch ein. Er fördert das Nachdenken über Sprache und sprachliche Strukturen, einen bewussteren Umgang auch mit der Muttersprache und das genaue Lesen und Verstehen. Er sensibilisiert die Lernenden für die Problematik des Übersetzens und damit des Interpretierens.

Im Bereich der Sprachschulung hat der Griechischunterricht ähnliche Ziele wie der Lateinunterricht, kann aber von Anfang an auf einer höheren Abstraktionsstufe arbeiten. Dadurch, dass die griechischen Texte aus verschiedenen Entwicklungsstufen der Sprache stammen, schärft die Beschäftigung mit ihnen das Bewusstsein von Sprache als etwas historisch Gewachsenem.

Griechischkenntnisse erleichtern wesentlich den Zugang zum Fremdwortschatz, speziell zu den wissenschaftlichen Fachsprachen, etwa der Medizin und der Naturwissenschaften. Die Beschäftigung mit den komplexen sprachlichen Strukturen schult das analytische Denken und lässt die Lernenden erfahren, wie eng Sprache und Denken miteinander verflochten sind. Ausserdem macht der Griechischunterricht die Schülerinnen und Schüler mit einer Sprache vertraut, die sich durch Bilderreichtum und schöpferische Originalität auszeichnet.
 
Der Griechischunterricht eröffnet Einblicke in die vielfältige und reiche Kultur des Altertums; denn die Beschäftigung mit der griechischen Literatur führt zu einer direkten Begegnung mit Werken, in denen grundsätzliche Fragen über die menschliche Existenz und die Welt zum ersten Mal in unserem Kulturraum gestellt wurden. Ebenso lernen die Schülerinnen und Schüler Ideen, Denksysteme und künstlerische Meisterwerke kennen, welche die europäische Identität seit der Renaissance bis zur Gegenwart in hohem Masse mitgeprägt haben.

…"

(Quelle: Lehrplan der kshp, dort auch weitere Details)