

Alles ist friedlich in Entenhausen: Daisy organisiert eine Theateraufführung im Tennisclub, damit der theaterverrückte Donald endlich einmal im Rampenlicht stehen kann. Tick, Trick und Track helfen eifrig mit, und sogar Onkel Dagobert ist sich nicht zu schade, eine Ehrenrolle zu übernehmen. Aber mit der Stückauswahl hat Daisy keine glückliche Hand: Ausgerechnet Kafkas Verwandlung!
Und so kommt es auch in Entenhausen zu verschiedenen unheimlichen Verwandlungen, die sich bis ins heutige Zürich auswirken und alle Gewissheiten in Frage stellen: Wer ist wer? Was ist unser Schicksal? Was ist ein freier Wille? Was ist eine Ente?
Das Stück wurde aus den Ideen der Schülerinnen und Schüler verfasst. Ihre Faszination für die Cyberwelt mit den entsprechenden Filmen wie Matrix usw. führte zu einem recht komplexen Stück, das auf der Folie von Kafkas Verwandlung zu einer Komödie der Verwandlungen und Überraschungen wurde.
"Als Gregor Samsa eines Morgens aus unruhigen Träumen erwachte, fand er sich in seinem Bett zu einem ungeheueren Ungeziefer verwandelt." So kann er nicht mit dem Frühzug nach Brünn, um die Schulden seines Vaters abzuarbeiten. Und schon kommt der Prokurist der Firma, um Gregor zur Arbeit aufzufordern. Doch er flieht entsetzt, als der Gregorkäfer erscheint.
Gregor erfährt, dass seine Familie ein kleines Vermögen besitzt und somit gar nicht auf seine Arbeit angewiesen gewesen wäre. Als er aus seinem Zimmer "ausbricht", wird er von seinem Vater mit Äpfeln bombardiert und schwer verwundet.
Ein Zimmer der Wohnung wird nun an drei Zimmerherren untervermietet, denen die Schwester zum Essen auf der Geige vorspielt. Gregor möchte ihr wunderbares Spiel besser hören und kriecht aus dem Zimmer. Daraufhin kündigen die Zimmerherren erbost, worauf die Schwester findet, man müsse "das Untier" endlich loswerden. Doch das ist nicht mehr notwendig: Gregor krepiert halb verhungert an der entzündeten Wunde. Die erleichterte Familie fährt spazieren, die Schwester blüht auf.
Berühmter deutscher Dramatiker 1759 - 1805. Schrieb die unsterblichen Dramen: Die Räuber, Kabale und Liebe, Wallenstein, Die Jungfrau von Orleans, Die Verschwörung des Fiesco zu Genua. Stücke voller toller Rollen!
Sind Computerprogramme, die ihren Code in andere Computerprogramme einschleusen und sich damit selbst reproduzieren.
Diese Formel beschreibt die Äquivalenz von Energie und Masse. Masse ist nur eine andere Erscheinungsform von Energie und somit in diese verwandelbar. So liesse sich z.B. eine Katze in einen Energiestrom verwandeln und in ein Computerprogramm einschleusen.
Häufige Ereignisse, aber meist leicht zu beheben. In der Regel stimmt etwas im Skeletorbereich nicht. Aber wenn man mit einem virtuellen Booster den Supraleiter zum Kolapsor disappariert, kriegt man in der Regel schnell wieder Zugriff auf die primärchronologischen Hyperphasen.
Donald Duck, Ente in Entenhausen, momentan vom Theaterfimmel gepackt | Raphael Korach |
Daisy Duck, seine geliebte, ihn liebende Cousine | Corinne Meissner |
Tick, Trick und Track, seine geliebten Neffen | Nina Schweizer, Shane Lutomirski, Livia Dülli |
Dagobert Duck, sein geiziger Onkel | Micha Gundelfinger |
Gustav Gans, der Glückspilz von Entenhausen | Filip Birchler |
Dipl. ing. Daniel Düsentrieb, genialer Erfinder in Entenhausen | Kathiana Meyer |
Gundel Gaukeley, eine Hexe mit durchdringendem Schwefelparfüm, hinter Dagoberts erstem selbstverdienten Taler her | Noëmi Egloff |
Ein Regisseur, angestellt vom Tennisclub Entenhausen | Tino Canziani |
Die Panzerknacker, Entenhausens berüchtigtes Gangstersyndikat | Lawan Gerber, Micha Gundelfinger, Thierry Lustenberger, Raphael Korach, Kathiana Meyer, Nina Schweizer |
Frau Drago, Besitzerin der Duck-Werke und führende Comic-Produzentin | Livia Andermatt |
Giz Gaz, Besitzerin der Simpsons-Werke und führende Comic-Produzentin, verliebt in Drago | Noëmi Egloff |
Herr Guz, Leitender Figurenzeichner bei den Duck-Werken | Lorenz Epprecht |
Herr Doz, ehemaliger Figurenzeichner der Duck-Werke, heute leidender Dekorzeichner | Alexander Wilms |
Fräulein Daz, Sekretärin der Duck-Werke | Manuela Gnägi |
Crick und Crack, Technikerinnen der Duck-Werke | Nathalie Gasser, Flurina Marugg |
Herr Düsis, Freischaffender Computerspezialist mit hohen Honorarvorstellungen | Kathiana Meyer |
Herr Proz, strenger production supervisor der Duck-Werke | Lawan Gerber |
Gregory, Schüler der KS Hohe Promenade, der seine Freizeit am Computer vergamet | Thierry Lustenberger |
Anuschka, seine Klassenkameradin und Mitgamerin | Julia Nauer |
Anna, seine Freundin | Lawan Gerber |
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Kostüme | Barbara Bornhauser |
Bühne, Projektionen, Plakat | Roland Ruess |
Licht | Christian Renggli |
Choreografie | Evelyn Klöti |
Maske | Gudrun Vogel |
Regie | Christian Sonderegger |
Soundmix | Maurizius Staerkle |
Lichtassistenz | Andrin Fink |
Tonassistenz | Lenz Baumann |
Maskenassistenz | Caroline Schlüter |
Der Text des Stückes entstand aus den Ideen der Theatergruppe. Besondere Mitarbeit: Thierry Lustenberger, Kathiana Meyer, Julia Nauer